Ein Großteil der heimischen Amphibien- und Reptilienarten ist mittlerweile selten und im Bestand bedroht. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wie man die Tiere unterstützen kann und ob es auch im eigenen Umfeld Möglichkeiten gibt etwas gegen den Niedergang der Arten- und Individuenzahlen dieser hoch interessanten Artengruppen zu unternehmen. Können vielleicht Hausgärten ein Refugium für die Zukunft sein?
Der Vortrag stellt die gartenbewohnenden heimischen Amphibien- und Reptilienarten und ihre Biologie und Ökologie vor. Auf dieser Grundlage werden Schutz- und Hilfs-Maßnahmen erläutert, die dazu dienen können die zum Teil stark gefährdeten Arten in naturnahen Gärten zu unterstützen und dauerhaft zu erhalten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den sehr unterschiedlichen Lebensraum-Ansprüchen der einzelnen Arten und der artspezifischen Gestaltung von Teillebensräumen wie Versteck- und Eiablageplätzen, Winterquartieren und insbesondere den Laichgewässern für die unterschiedlichen Amphibienarten.


