Ausstellungseröffnung am Pfalzmuseum
15.05.2022

10.05.2022 | Download (850 kb, Word)

Vitrine Exotische Früchte

Ein Blick von oben auf einen kleinen Teil der Ausstellung „Exotische Früchte“.

Am kommenden Sonntag wird zum Internationalen Museumstag im Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum die Sonderausstellung „Exotische Früchte“ eröffnet. Nach der offiziellen Begrüßung um 11:00 Uhr hält Frau Dr. Marianne Lauerer vom Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth einen Vortrag mit dem Titel „Kaktus zum Nachtisch? Geschichte(n) tropischer Früchte“. Herr Dr. Volker John, der als Botaniker des Pfalzmuseums 2009 die Ausstellung ins Leben rief, wird anschließend über die Entstehung der Sonderausstellung und ihre Wanderung durch Deutschland berichten.
Für Familien bietet die Museumspädagogik rund um das Thema „Exotische Früchte“ ein vielfältiges Mitmachprogramm an. Zusätzlich wird aus den Beständen der Museumspädagogik ein buntes Materialien-Sammelsurium an einem Flohmarktstand verkauft.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: Ab 12:30 Uhr werden Grillbratwürste und Fruchtspieße angeboten, ab 14:00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.
Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Wilde Wiesenblumen melden –
Aufruf für Bioblitz 2022

09.05.2022 | Download (850 kb, Word)

Wiesenkerbel

Wiesenkerbel blüht aktuell als erster Vertreter der Doldenblütler. Foto: ©©LWL/Mohr

Das Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum ruft gemeinsam mit der Meldeplattform Observation.org zum Bioblitz 2022 auf. Alle Interessierten können über das Jahr 2022 Pflanzen-, Pilz- und Tierbeobachtungen innerhalb des Landkreises Bad Dürkheim melden. Alle Informationen werden mittels der App ObsIdentify von Observation.org erfasst, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt.
„Der Mai ist ein guter Zeitpunkt, um sich auf die Suche nach wilden Wiesenblumen zu machen“, sagt Dipl. Biologin Corinne Buch. „Durch den globalen Wandel und Prozesse, wie zum Beispiel den Landnutzungswandel, verbunden mit erhöhtem Nährstoffeintrag und intensiver Landnutzung, verändern sich Artengemeinschaften auf unseren Wiesen. Doch gerade jetzt ist es besonders wichtig, den Zustand dieser besonderen Lebensräume zu beobachten.“ Sowohl die Wiesenkräuter, wie Hahnenfuß, Labkraut, Glockenblumen und Klee, als auch ihre tierischen Besucher können mit einem Foto in der App ObsIdentify bestimmt werden. Dabei ist es wichtig, sowohl die Blüten wie auch die Blätter zu fotografieren, da diese zur Bestimmung wichtig sind. Wer sich schon besser auskennt, kann auch die App ObsMapp oder iObs nutzen oder direkt auf der Webseite Observation.org melden.
Wer mehr über Pflanzen und andere spannende Artengruppen erfahren möchte, kann dies zum Beispiel im Rahmen von ArtenKennerSeminaren der POLLICHIA tun.
Weitere Informationen unter: www.pfalzmuseum-online.de/bioblitz-2022

Sonderausstellung im Pfalzmuseum:
„Exotische Früchte“
15. Mai 2022 bis 19. Februar 2023

02.05.2022 | Download (850 kb, Word)

Pepino

Echt oder Fake? Die liebevoll und aufwendig gestalteten Präparate der Ausstellung, hier am Beispiel der Pepino, sind oft nicht mehr vom Original zu unterscheiden.

Mehr als 10 Jahre ist es jetzt her, dass am Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum die Sonderausstellung „Exotische Früchte“ gezeigt wurde. In der Zwischenzeit konnte man die Wanderausstellung in zahlreichen Städten quer durch Deutschland bewundern. Jetzt ist sie wieder zurück in Bad Dürkheim und wird am Pfalzmuseum erneut gezeigt.
Das Thema ist weiterhin spannend und aktuell – zahlreiche exotische Früchte in Supermärkten oder auf Wochenmärkten sind vielen Menschen immer noch unbekannt. Die meisten Früchte haben einen langen Weg aus den Tropen oder den Subtropen zu uns hinter sich. Aber auch Früchte aus den gemäßigten und kühleren Klimazonen finden sich darunter. Und manches, was früher nur in den Mittelmeergebieten zu finden war, gedeiht heute aufgrund der Klimaveränderung in heimischen Gärten. Die mehr als 110 in der Ausstellung präsentierten Arten stammen vorwiegend aus Regionen, die für ihre hohe Biodiversität bekannt sind. Darunter Früchte, deren Sortenreichtum mit dem unserer Äpfel vergleichbar ist. Andere sind von bezaubernder Schönheit, manche von beeindruckender Monstrosität.
Dank aufwendiger Präparation können verschiedenste Früchte dieser Arten in der Ausstellung gezeigt werden.
Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise – zu den Weltmeistern an Größe, den wahren Schönheiten, den Himmlischen an Geschmack und den Höllischen, was ihren Geruch angeht.
Die Sonderausstellung wird zum Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 15.05.2022 bei freiem Eintritt eröffnet und läuft bis zum 19.02.2023.

Museumsstunde am Pfalzmuseum
Zweiter Online-Vortrag für naturkundlich Interessierte am 26. April

20.04.2022 | Download (851 kb, Word)

Schriftzug Crime Scene mit Fliege

Fliegen haben eine Vorliebe für verwesende Substanzen. Daher finden sie einen Leichnam meist schon nach kurzer Zeit. Das macht sie besonders wichtig für forensische Untersuchungen

Das Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum in Bad Dürkheim erweitert sein Online-Angebot für Museumsgäste mit einer Vortragsreihe zu spannenden Einblicken in naturkundliche Themen. ReferentInnen sind die WissenschaftlerInnen des Pfalzmuseums in Bad Dürkheim und der Zweigstelle GEOSKOP auf der Burg Lichtenberg bei Kusel.
Die Reihe richtet sich an interessierte Laien und Lehrkräfte, die gern vertiefte Einblicke in einzelne Themen bekommen möchten. Die Vorträge dauern etwa 30 bis 40 Minuten. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den ReferentInnen ins Gespräch zu kommen. Ergänzend ordnen die Museumspädagoginnen die Thematik aus ihrer Perspektive ein.

Am 26. April um 18 Uhr spricht Dr. Katharina Schneeberg, die Zoologin des Museums, zum Thema „Forensische Entomologie oder wie Maden helfen Kriminalfälle zu lösen“.
Die Aufgabe der Forensischen Entomologie ist die Aufklärung kriminalistischer Sachverhalte anhand insektenkundlicher Spuren. Die Ermittlung des Todeszeitpunktes ist nach etwa 48 bis 72 Stunden nur noch mit Hilfe der auf dem Leichnam lebenden Insekten möglich. Dafür ist es wichtig, die Entwicklung der Tiere genau zu kennen. Die Entwicklungsdauer vom Ei bis zum ausgewachsenen Insekt ist artspezifisch und stark von klimatischen Bedingungen, wie Temperatur oder Feuchtigkeit, abhängig.
Kommt ein Mensch ums Leben, sammeln sich schon nach wenigen Minuten die ersten Insekten auf dem Körper. Schmeißfliegen werden durch Geruchsstoffe angelockt, die bei der Verwesung entstehen. Sie legen ihre Eier auf der Leiche ab, aus denen schlüpfen schon innerhalb eines Tages die ersten Maden. Diese nutzen dann den Leichnam als Nahrungsquelle. Neben den genannten Schmeißfliegen gibt es noch eine Reihe weiterer Insekten, die je nach Art ein bestimmtes Verwesungsstadium bevorzugen. Der Vortrag gibt einen Einblick in den Lebensraum Leichnam und zeigt wie Maden bei der Lösung von Kriminalfällen helfen können.

Geplant sind 3 weitere Vorträge, die monatlich bis Juli 2022 stattfinden.

Termine, Themen und ReferentInnen sind:
Dienstag, 24. Mai 2022, 18–19 Uhr:
„Die Sammlungen der POLLICHIA am Pfalzmuseum“
Referent: Dr. Frank Wieland, Museumsdirektor des Pfalzmuseums für Naturkunde

Dienstag, 21. Juni 2022, 18–19 Uhr:
„Mammuts – Ikonen der Eiszeit“
Referent: Dr. Jan Fischer, Museumspädagoge des Urweltmuseum GEOSKOP

Dienstag, 12. Juli 2022, 18–19 Uhr:
„Kusel und seine Saurier: Der Remigiusberg auf dem Weg zu internationalem Ruhm“
Referent: Dr. Sebastian Voigt, Leiter des Urweltmuseum GEOSKOP

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte bis zwei Tage vor der Veranstaltung unter M.Kallfelz@pfalzmuseum.bv-pfalz.de. Das Museum schickt einen Link zu.

 

Offene Forschungswerkstatt „Frühling“ und Öffnungszeiten an Ostern 2022

11.04.2022 | Download (850 kb, Word)

Erdkröte

Querschnitt durch eine Blütenknospe des Wolligen Schneeballs

Am 24. April 2022 findet im Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum in Bad Dürkheim eine offene Forschungswerkstatt zum Thema „Frühling“ statt.
Zwischen 11 und 16 Uhr können Gäste aller Altersgruppen zum normalen Museumseintritt ohne Anmeldung an der Veranstaltung teilnehmen.
Mitten im April ist der Frühling voll in Fahrt. Blüten, Blattaustrieb, Vogelgesang und Krötenlaich - alles weist schon auf den Sommer hin. In dieser offenen Forschungswerkstatt geht es raus in den Museumsgarten, um den aktuellen Frühling zu entdecken, und drinnen kann zum Thema experimentiert und gestaltet werden.
Wie sieht es in einer Knospe aus? Gibt es auch bei Blumen Männchen und Weibchen? Welche Blütenfarbe ist gerade angesagt? Warum tragen Honigbienen Höschen? Woraus baut welcher Vogel sein Nest? Diesen und weiteren Fragen können EntdeckerInnen in der Frühlingswerkstatt nachgehen.
Wasserfarben, Buntstifte, Knete, Papier und Co. laden dazu ein, die Ergebnisse zu dokumentieren und kleine Modelle zu bauen.

Das Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum ist an Karfreitag, Ostersonntag und auch am Ostermontag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Am Ostersonntag ist der Eintritt frei.
Gemäß den aktuellen Corona-Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz gilt im Pfalzmuseum für BesucherInnen keine Maskenpflicht mehr. Zum Schutz der Gäste und Museumsangestellten empfehlen wir jedoch allen Gästen, in den Ausstellungsräumen eine Maske zu tragen. Bitte achten Sie auch weiterhin darauf, einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Gästen einzuhalten und die Hände zu desinfizieren.

 

Pflanzen des Frühlings melden –
Aufruf für Bioblitz 2022

08.04.2022 | Download (850 kb, Word)

Scharbockskraut

Das Scharbockskraut ist auch für Laien gut erkennbar und derzeit in Vollblüte.

Das Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum ruft gemeinsam mit der Meldeplattform Observation.org zum Bioblitz 2022 auf.
Alle Interessierten können über das Jahr 2022 Pflanzen-, Pilz- und Tierbeobachtungen innerhalb des Landkreises Bad Dürkheim melden. Alle Informationen werden mittels der App ObsIdentify von Observation.org erfasst, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt.
Pflanzen, die zwischen Januar und April ihre ersten Blüten und Blätter zeigen, werden als Frühblüher oder Frühlingsgeophyten bezeichnet. Die Bezeichnung bezieht sich nicht nur auf Blumen und Stauden, sondern auch auf Gehölze und Bäume. Frühblüher besitzen besondere Speicherorgane wie Zwiebeln, Knollen oder Rhizome, aus denen sie zu ihrem frühen Blütezeitpunkt, wenn die Fotosyntheseleistung noch nicht ausreicht, Energie ziehen. Zur Bestimmung von Frühblühern ist die die App ObsIdentify ein hervorragendes Hilfsmittel, denn die App verfügt über eine automatische Bestimmungsfunktion. Alle Beobachtungen können über die App oder direkt über das dazugehörige Portal Observation.org erfasst werden.
Wer mehr über Pflanzen und andere spannende Artengruppen erfahren möchte, kann dies zum Beispiel im Rahmen von ArtenKennerSeminaren der POLLICHIA tun.
Weitere Informationen unter: www.pfalzmuseum-online.de/bioblitz-2022


Zeichnerisches Malen
Sonderschau im Pfalzmuseum für Naturkunde

07.04.2022 | Download (850 kb, Word)

Zeichnung Wolf

Manfred Wattas Werk "Wolf, stehend" aus dem Jahr 2003, das auch als Pate für das Ausstellungsposter dient. Bild: ©Matthias Watta

Seit dem 03. April ist im Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum eine neue Sonderschau zu sehen.
In den sieben Vitrinen auf der Empore des Mühlenkellers zeigt das Museum 24 Tierzeichnungen des 2017 verstorbenen Hasslocher Künstlers und Architekten Manfred Lothar Watta. Schon von Kindesbeinen an zeichnerisch ausgesprochen begabt, schuf Watta im Ruhestand 230 Werke in Graphit. In den fotorealistischen Zeichnungen hauchte Watta überwiegend Wild- und Haustieren, aber auch Pflanzen, Gebäuden, Menschen und vielen weiteren Motiven Leben ein. Als Vorlagen dienten ihm verschiedenste Fotos aus Büchern, Zeitschriften und weiteren Quellen. Unterschiedliche Graphitminen dienten als Werkzeug zur detaillierten Ausarbeitung der dargestellten Objekte.
Die erste Vitrine informiert über das Leben Manfred Lothar Wattas. Zudem zeigt sie das 231. Werk aus dem Jahr 2017, das unvollendet blieb. Neben dem Foto, das als Vorlage diente, sind auch die Originalstifte aus Wattas Zeichenatelier zu sehen.
In der Ausstellung zeigt das Pfalzmuseum vorwiegend Zeichnungen von Arten, die auch als Präpararate in den Ausstellungsräumen zu finden sind und somit zu einer Entdeckungstour durch das Museum einladen.
Die Ausstellung, die für Kunst- und Naturliebhaber gleichermaßen spannend ist, kann bis zum 19. Juni 2022 während der regulären Öffnungszeiten des Museums besucht werden.


Osterferienprogramm im Pfalzmuseum – Voll Frühling

28.03.2022 | Download (1,7 MB, Word)

Wenn es wärmer wird, erwacht die Natur wieder zum Leben.

Wenn es wärmer wird, erwacht die Natur wieder zum Leben.

„Voll Frühling“ steckt das Osterferienprogramm am Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum in Bad Dürkheim. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 12 Jahren. Auf einer Tour durch Wald und Wiesen gibt es im Frühling vieles zu entdecken: Froschlaich und Insektenlaven, Frühblüher und Blattaustrieb, Vogelgesang und Mauserfedern. Gemeinsam werden die Funde bestimmt und wissenschaftlich dokumentiert. Dazu gibt es Spiele passend zum Thema und Entspannung im hoffentlich warmen Frühlingssonnenschein.
Es stehen zwei Termine zur Auswahl:
21.04. oder 22.04.2022. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 9 Uhr im Museum und endet dort um 14 Uhr auch wieder. Es ist eine Anmeldung erforderlich unter 06322 941321 (tgl. außer montags). Bitte Rucksackverpflegung mitbringen und auf an das tagesaktuelle Wetter angepasste Kleidung achten! Die Kosten betragen 15 € pro Person.

 

Frösche, Kröten, Molche und Salamander melden –
Aufruf für Bioblitz 2022

08.03.2022 | Download (850 kb, Word)

Erdkröte

Eine Erdkröte auf der nächtlichen Wanderung zum Laichgewässer.

Das Pfalzmuseum ruft gemeinsam mit der Meldeplattform Observation.org zum Bioblitz 2022 auf.
Alle Interessierten können über das Jahr 2022 innerhalb des Landkreises Bad Dürkheim gemeinsam Pflanzen-, Pilz- und Tierbeobachtungen melden. Alle Informationen werden mittels der App ObsIdentify von Observation.org erfasst, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt.
Da nun das Frühjahr beginnt, können besonders gut die aus ihrer Winterruhe kommenden Frösche, Kröten, Molche und Salamander beobachtet werden. Die heimischen Amphibienarten wandern in diesen Tagen zu ihren Laichgewässern. Bei Besuchen im Wald oder an Gewässern hat man daher bei geeignetem Wetter die Chance, diesen Tieren zu begegnen und sie zu beobachten. Zur Bestimmung von Fröschen, Kröten, Molchen und Salamandern ist die die App ObsIdentify ein hervorragendes Hilfsmittel, denn die App verfügt über eine automatische Bestimmungsfunktion. Alle Beobachtungen können über die App oder direkt über das dazugehörige Portal Observation.org erfasst werden.
Wer mehr über Amphibien und andere gleichsam unscheinbare wie spannende Artengruppen erfahren möchte, kann dies zum Beispiel im Rahmen von ArtenKennerSeminaren der POLLICHIA tun.
Weitere Informationen unter: www.pfalzmuseum-online.de/bioblitz-2022

Museumsstunde am Pfalzmuseum
Online-Vortragsreihe für naturkundlich Interessierte startet am 22. März 2022

03.03.2022 | Download (851 kb, Word)

Pilzgeflecht und Baumwurzeln

Das Pilzgeflecht ist mit dem Wurzelgeflecht eines Baumes verwoben.

Das Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum in Bad Dürkheim erweitert sein Online-Angebot für Museumsgäste mit einer Vortragsreihe zu spannenden Einblicken in naturkundliche Themen. Referent*innen sind die Wissenschaftler*innen des Pfalzmuseums in Bad Dürkheim und der Zweigstelle Urweltmuseum GEOSKOP auf der Burg Lichtenberg bei Kusel.
Die Reihe richtet sich an interessierte Laien und Lehrkräfte, die gern vertiefte Einblicke in einzelne Themen bekommen möchten. Die Vorträge dauern etwa 30-40 Minuten. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referent*innen ins Gespräch zu kommen. Ergänzend ordnen die Museumspädagoginnen die Thematik aus ihrer Perspektive ein.

Den Anfang macht Dr. Julia Kruse, die Botanikerin des Museums, am Dienstag, den 22. März um 18 Uhr mit einem Vortrag zu „Unterirdischen Beziehungskisten“. Dabei geht es um Pilze und deren Zusammenarbeit mit Pflanzen.
Wenn Pilze und Pflanzen unterirdische Beziehungen pflegen, spricht man von Mykorrhiza. Doch wie sieht so eine Beziehung eigentlich genau aus und wozu dient sie? Mykorrhiza gibt es in unterschiedlichen Formen und dabei geht es keineswegs immer harmonisch zu. Allerdings kann der Mensch sich die guten Beziehungen durchaus zu Nutze machen – und das nicht nur, wenn es darum geht, beim Pilze sammeln am richtigen Ort zu sein.

In der Sonderausstellung „Unterirdische Beziehungskisten“, die noch bis zum 24.04.2022 am Pfalzmuseum zu sehen ist, findet man allgemeine Informationen über den Aufbau von Pilzen und ihren Unterschied zu Pflanzen und Tieren, das Thema Speisepilze, die oft Mykorrhizapilze sind, und Details der Mykorrhiza.
Geplant sind insgesamt 5 Vorträge, die monatlich von März bis Juli 2022 stattfinden.

Termine, Themen und Referent*innen sind:

Dienstag, den 22. März 2022, um 18 Uhr:
„Unterirdischen Beziehungskisten“
Referentin: Dr. Julia Kruse

Dienstag, 26. April 2022, 18-19 Uhr:
„Forensische Entomologie oder wie Maden helfen Kriminalfälle zu lösen“
Referentin: Dr. Katharina Schneeberg, Zoologin des Pfalzmuseums

Dienstag, 24. Mai 2022, 18-19 Uhr:
„Die Sammlungen der POLLICHIA am Pfalzmuseum“
Referent: Dr. Frank Wieland, Museumsdirektor des Pfalzmuseums

Dienstag, 21. Juni 2022, 18-19 Uhr:
„Mammuts – Ikonen der Eiszeit“
Referent: Dr. Jan Fischer, Museumspädagoge des Urweltmuseum GEOSKOP

Dienstag, 12. Juli 2022, 18-19 Uhr:
„Kusel und seine Saurier: Der Remigiusberg auf dem Weg zu internationalem Ruhm“
Referent: Dr. Sebastian Voigt, Leiter des Urweltmuseum GEOSKOP

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte bis zwei Tage vor der Veranstaltung unter M.Kallfelz@pfalzmuseum.bv-pfalz.de. Das Museum schickt einen Link zu.

 

Moose und Flechten melden – Aufruf für Bioblitz 2022

15.02.2022 | Download (850 kb, Word)

Graues Zackenmützenmoos

Das Graue Zackenmützenmoos Racomitrium canescens ist eine seltene Art, die an kargen Standorten, wie etwa auf alten Kiesdächern vorkommt. © Jan Ole Kriegs

Das Pfalzmuseum ruft gemeinsam mit der Meldeplattform Observation.org zum Bioblitz 2022 auf. Alle Interessierten sollen über das Jahr 2022 innerhalb des Landkreises Bad Dürkheim gemeinsam Pflanzen-, Pilz- und Tierbeobachtungen melden. Alle Informationen werden mittels der App ObsIdentify von Observation.org erfasst, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt.
Für viele Pflanzen, Tiere und Pilze hat die Saison noch gar nicht richtig begonnen. Trotzdem gibt es schon jetzt viel zu entdecken: Winterpilze, Flechten und Moose fallen ins Auge, wenn man offenen Auges durch die Städte oder durch die Natur läuft. Wer mittels der App ObsIdentify diese Funde melden möchte, muss gute Fotos machen. Manche dieser Funde lassen sich tatsächlich gut per App bestimmen und manchmal sind sogar Besonderheiten dabei. Trotzdem muss man sich klarmachen, dass viele Pilze, Flechten und Moose nur mikroskopisch bestimmbar sind. Doch jeder kann sein Glück versuchen, vielleicht ist etwas Spannendes dabei.
Wer mehr über Moose, Flechten und andere gleichsam unscheinbare wie spannende Artengruppen erfahren möchte, kann dies zum Beispiel im Rahmen von ArtenKennerSeminaren der POLLICHIA tun.
Weitere Informationen unter: www.pfalzmuseum-online.de/bioblitz-2022

 

Mücke, Motte, Floh & Co.
Sonderschau im Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum

06.01.2022 | Download (850 kb, Word)

Stechmücke

Stechmücken werden vom Menschen oft als Plagegeister wahrgenommen.

Vom 15. Januar bis 27. Februar 2022 zeigt das Pfalzmuseum in der Forschungswerkstatt eine Sonderschau zu Tieren, die den Menschen in verschiedener Art und Weise plagen.
In der Ausstellung werden mehr als 15 „Mitbewohner“ vorgestellt. Diese plagen Menschen beispielsweise, weil sie wie Zecke, Floh, Bettwanze oder Kopflaus Blutsauger sind, weil sie sich wie Brotkäfer, Mehlkäfer oder Mehlmotte als Vorratsschädlinge über Lebensmittel hermachen oder weil sie wie Wespen oder Fliegen durch ihre hohe Zahl als lästig empfunden werden.

Zu jedem Tier gibt es Informationen zur Lebensweise und Ernährung. Die Lebewesen oder die Spuren ihres Wirkens sind als Präparate und als Modelle in der Ausstellung zu sehen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist es, das „plagende Element“ der Tiere vorzustellen, seine Funktionsweise zu erklären und es in Zusammenhang zur Lebensweise der Tiere zu bringen. Auch die besonderen Leistungen einiger Arten rücken in den Fokus. So erfährt man beispielsweise, was ein Floh mit dem Kölner Dom zu tun hat. Zudem werden Möglichkeiten betrachtet, wie Menschen sich schützen oder verteidigen können, möglichst, ohne dem Tier zu schaden. Denn was von einigen Menschen als unnütz, lästig oder gar schädlich angesehen wird, löst bei anderen Menschen Faszination aus.

Ergänzend zu den Informationen in der Ausstellung bietet das Pfalzmuseum seinen Gästen eine interaktive, digitale Begleitung durch die Ausstellung an. Museumsgäste laden die kostenlose App „Actionbound“ auf ihr Endgerät und bekommen in ansprechender Darstellung spannende Anekdoten, informative Abbildungen, gesprochene Texte, erläuternde Videoclips und unterhaltsame Aufgaben zu den Plagegeistern. Wer keine Lust auf ein Quiz, eine Sortieraufgabe oder eine Umfrage hat, kann diese Passagen überspringen.

Die Ausstellung entsteht schrittweise auch auf der Ausstellungswebseite des Museums unter www.pfalzmuseum-online.de.
Schulklassen werden um Anmeldung und Absprache gebeten unter der Telefonnummer 06322/9413-31.

 

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