Sonderausstellungen 2016


„Blüte, Biene, Beute“
17.04. – 12.06.2016

Verlängert bis zum 10.07.2016!

Imkerbedarf

Imkerbedarf

Tanzsprache der Bienen

Tanzsprache der Bienen

Bienenfresser

Bienenfresser

Die Ausstellung wurde in Teilen im Rahmen der Forschungswerkstatt mit Kindern zusammen erstellt. Weitere Inhalte wurden vom Museumsteam ergänzt. Die Ausstellung informiert anschaulich über den Zusammenhang zwischen Blüten, Bienen und Beute. Vom Bau der Blüten über Sinnesleistungen und Leben der Honigbiene reichen die Themen bis zur Imkerei und zur Gewinnung von Wachs, Honig und anderen Bienenprodukten. Kleine Spiele, informative Modelle und interaktive Ausstellungsobjekte laden ein, sich mit der Kommunikation von Honigbienen zu beschäftigen, seine anatomischen Kenntnisse über Bienen an einem Puzzle zu erproben und bei einem Quiz zum „Bionionär“ zu werden.
Einige Aspekte der Sonderausstellung:
Blütenvielfalt: Ist jede Blüte ein Schlaraffenland für Bienen? Blüte oder Biene: Woher kommt der Honig?
Sechs Beine mit Sonderausstattung: Körperbau der Biene.
Das Bienennest: eine Wohnung aus Wachs mit Mehrzweckzimmern.
Eine Königin und ihr Volk: Leben der Bienen im Bienenstaat. Wo geht’s hier zur Blüte? Kommunikation unter Bienen.
Varroa-Milben: winzige Untermieter mit Gefahrenpotential.
Zwischen Stockmeißel und Schleier: Imkerwerkzeug.
Honigverkostung: Immer süß und doch immer anders.
Kunsthonig: Wie kommt man der Fälschung auf die Spur?
Pollen: von der Blüte zum Sortenhonig.

Zur Ausstellung findet ein umfangreiches Begleitprogramm statt. Für Kindertagesstätten und Schulen werden Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten. Weitere Informationen und Terminvereinbarungen unter (06322) 9413-31.
Am 22. Mai und am 11. Juni finden, begleitend zu Ausstellung, der Internationale Museumstag und die summende Nacht statt. An beiden Tagen laden unterschiedliche unterhaltsame Stationen zum Staunen und Mitmachen ein.

Aktuelle Ausstellung im Sonderausstellungsraum
„Artenvielfalt der Pfalz“

Vielfalt

Vielfalt

Sammlungsraum

Sammlungsraum

Zeigen was sehenswert ist:
Das Pfalzmuseum für Naturkunde präsentiert seine Schätze auch während des Umbaus Ein Naturkundemuseum im Umbruch! Doch wohin mit all den Tieren, Pflanzen und Pilzen, die zuvor dort ausgestellt waren? Weil die Museumsgäste trotz der Umbauaktivitäten nicht auf die zuvor präsentierte Vielfalt der Präparate verzichten sollen, hat das Museumsteam beschlossen, einen großen Teil dessen zu zeigen, was sehenswert ist. Dafür wird vorübergehend die gesamte Sonderausstellungsfläche zur Verfügung gestellt. Mehrere Monate haben die Vorbereitungen für den Zwischenumzug gedauert – nun ist es soweit: Die Artenvielfalt der Pfalz ist wieder zu besichtigen! Ab sofort werden die inzwischen schon historisch gewordenen Vitrinen und Präparate der alten Dauerausstellung der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung gestellt, bevor sie anschließend in einer völlig umgestalteten Dauerausstellung ihren neuen Platz finden. Vorbei am Originalwegweiser aus der Antarktis inmitten der ehemaligen Georg-von-Neumayer-Ausstellung folgen im großen Sonderausstellungsraum dichtgedrängt die Ausstellungsstücke zur biologischen Vielfalt der Pfalz. Nahe beieinander und deshalb besonders gut vergleichbar werden Säugetiere, Vögel, Fische, Insekten und Pilze präsentiert und laden das Publikum ein, die Artenvielfalt der Natur vor unserer Haustür näher zu erkunden. Nicht nur die Großsäuger der Pfalz wie Hirsch, Reh, Luchs und Wildschwein sind in Originalgröße zu bewundern, sondern auch die kleineren Säugetiere einschließlich der Neubürger Waschbär und Marderhund. Ebenso laden die Vögel zum Staunen ein. Kolkrabe, Rohrdommel und Haselhuhn können neben vielen anderen Präparaten aus nächster Nähe betrachtet werden. Unter der Decke schwebt frei der 1881 im Rhein bei Germersheim gefangene Stör – seit 1940 gilt er im Rhein als ausgestorben. Auch die Insekten und Pilze werden wieder in ihrer Vielfalt präsentiert. Neu ergänzt widmet sich der kleine Sonderausstellungsraum dem Thema wissenschaftlicher Sammlungen und ihres Aufbaus, ihrer Bearbeitung und der aufwendigen Pflege. Hier wird verdeutlicht, warum wissenschaftliche Sammlungen als kulturelles Erbe wichtig sind und welche Informationen Forscherinnen und Forscher aus ihnen ziehen können.

zum Seitenanfang